• Neophyten: sind gebietsfremde Pflanzenarten, die nach 1500 durch menschliche Aktivitäten absichtlich oder unabsichtlich eingeführt wurden und wildlebend etabliert sind.
  • Invasive Neophyten: Neophyten, die sich stark und rasch ausbreiten und dadurch Schäden verursachen.
  • Schwarze Liste / Black List: Liste der invasiven Neophyten bei denen aufgrund des aktuellen Kenntnisstands ein hohes Ausbreitungspotenzial in der Schweiz gegeben oder zu erwarten ist. Zudem ist der Schaden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit und/oder Ökonomie erwiesen und hoch. Vorkommen und Ausbreitung dieser Arten müssen verhindert werden.

Das Einjährige Berufkraut gehört zu den invasiven Neophyten, ist in Nord-Amerika beheimatet und wurde bei uns im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa eingeführt. Man kennt es auch unter dem Namen Einjähriger Feinstrahl. Obwohl das Einjährige Berufkraut heute nicht mehr vermarktet wird, ist es längst eingebürgert und hat dabei eine Vorliebe für gestörte Standorte. Ursprünglich eine Ruderalpflanze, breitet sich die Art rasant auf Magerwiesen aus und bedroht aktuell die dortige einheimische Flora. Eine einzige Pflanze produziert 10'000 bis 50'000 Samen, die vom Wind verbreitet werden. Sein Fortpflanzungszyklus erstreckt sich über 1 bis 2 Jahre; im ersten Jahr bildet sich die Blattrosette, spätestens im zweiten Jahr erscheint der Blütentrieb. Das Einjährige Berufkraut sondert sekundäre Pflanzenstoffe in seine Umgebung ab, die die Keimung und das Wachstum der es umgebende Pflanzen behindern (Allelopathie).

Lesen Sie weiter unter: Neophyten und Einjährige Berufkraut
www.birdlife.ch/de/content/neophyten und www.neophyt.ch
www.infoflora.ch/de/neophyten/nützliche-links.html

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Aufgrund der Massnahmen vom Bundesrat, wurden alle NVM-Anlässe bis 5. Juni 2020 gestrichen. Je nach Situation werden auch spätere Anlässe nicht durchgeführt.

Einen bunten Rasen mit kriechenden Pflanzen anlegen, erfreut nicht nur Insekten und Kleintiere, sondern auch unsere Sinne. Ein grüner englischer Rasen sieht wohl gepflegt aus, und das frische Grün sorgt für beruhigende Momente unseres Geistes. Doch ein bunter Duftrasen bringt Abwechslung, Entspannung und erfreut die ganze Insektenwelt. Honig- und Wildbienen brauchen den Nektar als Kohlenhydratnahrung und für die Honigherstellung.

Entdecken auch Sie eine neue Lebensfreude beim Setzen und Betrachten von Wildpflanzen und Kräutern vor Ihrer Haustür. Schmetterlinge, Bienen und Insekten werden Ihnen dankbar sein! Eine bunte Blumeninsel und herrliche Düfte werden Sie den Sommer durch in Ihrem Garten oder Balkon begleiten. Nicht zuletzt können Sie die Heilkraft Ihrer Kräuter für ein gesundes Leben nutzen.

Machen Sie mit beim «Mission B»-Wettbewerb der SRG, jeder Quadratmeter zählt! Jeder kann hier seine bepflanzte Fläche (Garten, Balkon…) von einheimischen Wildpflanzen unter www.missionb.ch oder www.birdlife.ch melden.
Zudem bietet BirdLife Schweiz mit dem Büro Ö+L kostenlose Erstberatungen für grössere Flächen an. Aber auch auf kleineren Flächen können alle zu mehr Artenreichtum beitragen.


Blumenbeet Gemeindeverwaltung Magden

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Melden sie sich bei www.horterre.ch.

Das Projekt wird von Mission B unterstützt: schaut mal unterPartner”.

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Wildbienen brauchen Hilfe!

 

Unsere Wildbienen suchen oft vergeblich nach geeigneten Brutplätzen. Die alten markhaltigen Pflanzenstängel in den Gärten wurden aufgeräumt und entsorgt, kleine interessante Nischen in unseren alten Hauswänden sind nicht mehr zu finden, Äste sind gehäckselt und altes Brennholz wurde schon während des Winters aufgebraucht. Lehmige Flussuferböschungen sind auch nicht mehr einfach zu finden.

Unser moderne Lebensstil hat teilweise dazu geführt, dass mehr als die Hälfte in der Schweiz lebenden 600 Wildbienenarten vom Aussterben bedroht ist. Ein grosser Teil dieser Insekten lebt im Siedlungsraum. Nun kann jeder von uns einen persönlichen Beitrag leisten, um diesen durchaus nützlichen, harmlosen Insekten zu helfen, indem wir ein Wildbienenhaus in unserem Garten oder auf dem Balkon errichten. Bereits im März und April werden diese Holz- und Lehmlöcher von verschiedenen Wildbienenarten besiedelt. Sie sammeln Pollen, legen ihre Eier in die Brutröhrchen und versiegeln diese mit Speichel und Sand. Später schlüpfen dort die neuen Bienen. Wieder ist ein Lebenszyklus abgeschlossen. Der nächste folgt sogleich.

Beim Sammeln von Pollen und Nektar leisten Wildbienen in unserer Natur auch ihren wichtigen Beitrag als Pflanzenbestäuber. Mit der Errichtung eines Wildbienenhauses sorgen wir nicht nur für die Vielfalt in der Natur sondern kommen auch gleichzeitig in den Genuss eines faszinierenden Spektakels gleich vor unserer Haustür. Für nur geringe Kosten erleben Sie und vielleicht auch Ihre Kinder und Enkelkinder später einen interessanten und unvergesslichen Anschauungsunterricht.
Weitere Information im Wildbienen Infoblatt NV Magden oder
unter den folgenden Websites:
http://www.wildbienen.com/http://www.wildbienenhaus.de/ http://www.wildbienen.info/index.php
https://bienen.info/bienensterben-wie-wichtig-ist-der-bienenschutz/

Angaben für Pollen und Nekter
http://vswi.ch/media/archive1/bienenweide/bienenweide.pdf

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Manchmal, mit viel Glück, entdeckt man das hübsche Sechsfleckwidderchen in Magden auf Acker-Witwenblumen in Extensivwiesen. Aber gleich 8 Falter, darunter zwei Arten, zu finden, ist eine Sensation! In der Dellgrube, unser Naturschutzgebiet, ist es gerade am Nationaltag, dem 1. August passiert. Steve war unterwegs mit dem Kamera:

 

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